Vegane Ernährung: 6 einfache Tipps für den Einstieg

Vegan, ist das nicht total anstrengend? Nach wie vor gibt es jede Menge Vorurteile gegenüber der veganen Ernährung und viele Scheitern bei dem Versuch, auf eine pflanzenbasierte Ernährung umzustellen. Doch vielleicht helfen dir diese Tipps bei einer Umstellung.
 

Warum vegan?

Es gibt etliche Gründe, sich vegan zu ernähren – seien es ethische und moralische Aspekte, gesundheitliche Gründe oder der Umwelt zuliebe. Fakt ist, dass Massentierhaltung und die Fleischindustrie einen erschreckenden Beitrag zur Klimaerwärmung leisten.

Außerdem gibt es immer mehr Studien zum Thema, die den positiven Einfluss von tierischen Produkten auf die Gesundheit als mehr als fragwürdig darstellen.

Doch darum soll es in diesem Artikel nicht gehen – vielmehr soll er aufzeigen, wie eine Umstellung zur veganen Ernährung einfacher wird.
 

So wirst du zum Veganer

1. Schritt für Schritt

Der Grund, warum viele scheitern, ist schlichtweg der Versuch, von einem auf den anderen Tag umzusteigen. Obwohl das bei manchen funktioniert, vermissen viele doch ihre gewohnten Gerichte mit Käse, Eiern oder Fleisch und geben nach wenigen Wochen auf.

Das muss aber nicht sein – sehr hilfreich ist es, ein tierisches Produkt nach dem anderen vom Speiseplan zu nehmen und durch eine Alternative zu ersetzen. Man sollte sich lieber etwas mehr Zeit lassen und das Ganze langfristig gestalten, anstatt sich zu zwingen und dann aufzugeben.
 

2. Ersetzen statt verzichten

Anstatt nun alle Produkte tierischer Herkunft einfach wegzulassen, beschäftige dich mit Alternativen. Milch ist wohl das einfachste Beispiel. Mittlerweile gibt es unglaublich viele Sorten von Pflanzendrinks aus Hafer, Mandel, Soja, Dinkel, Reis, Cashew und vielen mehr.

Natürlich schmecken diese nicht genau wie Milch – das ist aber auch gar nicht das Ziel. Es geht vielmehr darum, eine leckere Mahlzeit zu zaubern oder auf die Milch im Kaffee nicht zu verzichten.

Was ist mit Ei? Beim Backen lässt sich dieses super durch verschiedene Zutaten ersetzen. Wem der Geschmack von Ei selbst fehlt, der sollte außerdem unbedingt ‘Kala Namak’ Salz ausprobieren.

Dabei handelt es sich um ein schwarzes Salz aus Indien, welches durch seinen Schwefelgehalt den Geschmack von Ei zum Beispiel auf Avocado oder einem “Rührtofu” sehr überzeugend nachahmen kann.

Für Fleisch gibt es mittlerweile im Bioladen oder auch im normalen Supermarkt jede Menge Ersatz. Diese Ersatzprodukte sollten eher Ausnahme als Standard sein, für den Anfang erleichtern sie aber defintiv den Umstieg.

Einfacher und gesünder sind Lebensmittel wie Linsen- oder Tofubolognese.

3. Informieren und Vorrat anlegen

Durch das Internet leichter denn je. Neben unzähligen veganen Food-Blogs, Ratgebern und Videos findet sich auf Webseiten kostenlose Inspiration für die nächsten Mahlzeiten.

Anstatt von einem auf den anderen Tag planlos umzusteigen, und dann frustriert aufzugeben, sollte man sich lieber vorab etwas Zeit nehmen, um nach Alternativen und Rezepten zu suchen und sich inspirieren zu lassen.

Hilfreich ist es außerdem, vegane Grundnahrungsmittel auf Lager zu haben, damit man immer etwas zur Hand hat, wenn der Hunger mal groß ist.
 

4. Experimentieren

Durch die vegane Ernährung kann man unglaublich kreativ werden. Genauso viele Produkte die durch tierische Herkunft wegfallen, kommen durch etwas Neugier und Experimentierfreudigkeit dazu.

Wie wäre es zum Beispiel mit Quinoa, Hirse oder Amaranth? Schonmal einen Pudding aus Seidentofu probiert? Oder wie wäre es mit einem leckeren Linsenbraten?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, in der Küche kreativ zu werden. Alles was es braucht, ist etwas Zeit, zu experimentieren und nach dem eigenen Geschmack neue Rezepte auszuprobieren.
 

Obst und Gemüse in einem geflochtenen Korb

Tanith Schmelzeisen @sheloveseating

5. Frisches Obst und Gemüse

Sie sind dein bester Freund! Grundlage jeder Mahlzeit sollte eine gute Mischung aus Kohlenhydraten, Protein und Fetten in Kombination mit frischem Obst oder Gemüse sein.

Sie sind nicht nur gesund, sondern können eine Mahlzeit auch extrem aufwerten.
 

6. Mealprep

Vorbereitung ist alles. Gerade am Anfang, wenn einen der Heißhunger überkommt, kann eine mitgebrachte Mahlzeit und/oder Snacks helfen. Mealprepping ist das A&O!

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