Blähbauch: 7 Angewohnheiten am Morgen, die aufblähen können

Nach dem Essen fühlst du dich schwer, aufgebläht und unwohl? Das hängt mit verschiedenen Unstimmigkeiten bei der Verdauung zusammen.

Zum Teil können größere gesundheitliche Probleme die Ursache dafür sein. In diesem Fall ist eine ärztliche Behandlung Pflicht.

Wahrscheinlicher sind jedoch kleine Gewohnheiten in unserer Morgenroutine, die sich übel auf die Gasbildung im Bauch auswirken, so das Onlinemagazin Bustle.

Auch wenn es nach einer Herausforderung klingt, sich schon früh am Morgen aktiv damit auseinander zu setzen, wie sich Blähungen im Laufe des Tages verhindern lassen: Es ist wirklich ganz leicht und am Ende wirst du mit einem wohligen Bauchgefühl belohnt!

Die folgenden sieben Routinen solltest du besser meiden:
 

1. Unterwegs essen

Ja, es ist verlockend, das Frühstück mit dem Arbeitsweg zu verknüpfen und dadurch etwas Zeit am Morgen einzusparen. Aber genau das kann später zu Blähungen führen.

Caleb Backe, Gesundheits- und Wellnessexpertin bei Maple Holistics, erklärt: “Ein schnelles Frühstück macht es dem Körper schwer zu registrieren, wie viel verzehrt wurde, weil die Signale ans Gehirn nicht schnell genug verarbeitet werden können.“

Schon fünf Minuten, in denen man sich bewusst hinsetzt und isst, können das verhindern.

2. Frühstück mit vielen Kohlenhydraten

Wer oft mit Blähungen zu kämpfen hat, sollte mal ausprobieren, für einige Zeit auf Kohlenhydrate beim Frühstück zu verzichten.

Gerade am Morgen kann der Körper mit einem schweren Essen überfordert sein. Schon etwas weniger Kohlenhydrate am Morgen und stattdessen mehr Proteine können die Wahrscheinlichkeit erheblich schmälern, dass es später am Tag zum aufgeblähten Bauch kommt.
 

3. Nicht genug trinken

Ausreichend Flüssigkeit ist der Schlüssel für ein funktionierendes Verdauungssystem! Schon am Morgen solltest du mindestens ein großes Glas Wasser trinken. Lässt du das weg, kann sich das spätestens nach dem Mittagessen unangenehm bemerkbar machen.

Backe erklärt: “Wassermangel führt zu einem trägen Verdauungssystem, das wiederum mit Blähungen verbunden ist. Daher am besten schon morgens beim Aufwachen ein Glas Wasser trinken. So wird das Verdauungssystem für den kommenden Tag in Gang gesetzt.”
 

4. Zu wenig Schlaf

Das schmerzhafte Völlegefühl kann auch ein Anzeichen für das prämenstruelle Syndrom (PMS) sein. Daher ist es wichtig, sich langfristige Gewohnheiten zu schaffen, die die Symptome von PMS eindämmen. Genug Schlaf ist eine davon.

“Eine gute Nachtruhe ist entscheidend für eine gute Gesundheit, vor allem zwei Wochen vor der Periode”, meint Sherry Ross, Chefarzt für Gynäkologie und Frauengesundheit im Gesundheitszentrum von Providence Saint John. Egal, ob du früher schlafen gehst oder später aufwachst: Hauptsache, du stellst sicher, dass du ausreichend Schlaf bekommst – das kann Blähungen verhindern.
 

5. Kaum Bewegung

Aus dem Bett ins Auto rollen und von dort direkt ins Büro. Manchmal lässt sich ein derart stressiger Morgen nicht verhindern.

Als Angewohnheit kann diese Hektik deine Blähungen später allerdings noch verschlimmern – weil Bewegung dabei völlig auf der Strecke bleibt.

Besser wäre rechtzeitiges Aufstehen, um noch ein paar Minuten spazieren oder joggen zu gehen. Auch Yoga am Morgen beugt der schmerzhaften Gasbildung im Bauch vor.
 

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6. Aufblähende Nahrungsmittel

Es gibt bestimmte Nahrungsmittel, die, obwohl sie sehr gesund sind, aufblähend wirken. Dazu gehören bestimmte Gemüsesorten.

“Vermeide Nahrungsmittel, die klassische Ursachen für Blähungen sind, wie Bohnen, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl und Blumenkohl”, empfiehlt Dr. Ross daher.
 

7. Milch im Kaffee

Die Anzeichen einer Laktoseintoleranz können viel subtiler sein, als man denkt. Aus diesem Grund schließt die Mittagsblähung vielleicht gar nicht an dein Mittagessen, sondern vielmehr an deinen Nachmittagskaffee mit einem Schuss Milch an.

“Laktoseintoleranz betrifft häufiger Frauen und ist oft die Ursache für Blähungen”, erklärt Dr. Ross.

Eine Woche lang auf Milchersatzprodukte auszuweichen und abwarten, ob die Verdauungssymptome nachlassen, kann ein guter Test sein.
 

Natürlich ist jeder Körper anders und reagiert unterschiedlich empfindlich auf die oben genannten Morgenroutinen.

Beobachte einfach deinen Körper, wenn du die ein oder andere Gewohnheit für einige Zeit umstellst. Nur so kannst du deinem persönlichen Blähungsverursacher auf die Spur kommen. Hilft alles nichts, ist spätestens dann die Unterstützung durch einen Arzt ratsam.

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