Beziehung: Mehr Enstpannung durch Massagen – für beide Partner

Wann hat dich dein Partner eigentlich das letzte Mal massiert? Und wann hast du ihm das letzte Mal eine Massage gegeben?

Liegt das schon längere Zeit in der Vergangenheit, solltest du das schnellstens ändern. Denn Partnermassagen bringen allen Beteiligten jede Menge Vorteile.
 

Studie bestätigt: Beide Partner sind über Wochen zufriedener

Die positiven Aspekte einer Partnermassage für eine Beziehung belegt nun auch eine neue Studie der Forscher Sayuri Naruse und Dr. Mark Moss der Nordumbrischen Universität.

Im Zuge der Untersuchungen nahmen 38 Teilnehmer an einem dreiwöchigen Massagekurs teil und machten vor und nach den Sitzungen Angaben über ihr Befinden, darunter zum Stresslevel, der Zufriedenheit in der Partnerschaft und dem körperlichen und geistigen Wohlbefinden.

Das Ergebnis: Nach dem Kurs waren alle Paare zufriedener und auch noch drei Wochen nach dem Kurs hielt die Zufriedenheit an.
 

Partnermassagen verbessern das gegenseitige Wohlbefinden

Die Forscher schlussfolgerten, dass Partnermassagen das Wohlbefinden steigern, und zwar beider Parteien. Nach einer Massage ist nämlich nicht nur der Massierte entspannter, sondern auch der massierende Partner, da er durch die Bewegung und den Körperkontakt Stress abbauen kann.

Eine Win-Win-Situation für beide Partner!
 

So geht’s:

  1. Triff einige Vorbereitungen vor der Massage: Der Raum sollte ausreichend warm sein (zwischen 20 und 24 Grad), damit die Wärme zusätzlich die Muskulatur und Haut entspannen kann. Zudem ist ein passender Untergrund wichtig, das Sofa oder die Matratze reichen hier schon aus. Mit etwas Musik und gemütlichem Licht sorgst du ebenfalls für eine entspannte Atmosphäre. Räucherstäbchen oder Duftkerzen entspannen Seele und Sinne. Ein gutes Massageöl ist das A und O einer richtige Massage. Wärme dieses in den eigenen Handflächen an, bevor du es auf der zu massierenden Stelle sanft verteilst.
  2. Generell gilt: Hör auf das Feedback deines Partners. Er entscheidet, was angenehm ist und was zu sehr schmerzt. Bei Frauen darf die Massage oft etwas sanfter sein, wohingegen Männermuskeln etwas mehr Druck vertragen.
  3. Beginn deine Massage mit dem Ausstreichen. Dabei bearbeitest du mit wenig Druck großflächig mit den Handflächen die oberen Hautschichten.
  4. Jetzt geht’s ans Kneten, die Grundlage einer Massage. Hier wird typische Massagegriff verwendet. Dieser besteht darin, mit gespreizten Händen in kreisenden Bewegungen aufeinander zuzukneten.

  5. Anschließend kannst du links und rechts neben der Wirbelsäule mit den Fäusten den Rücken von oben nach unten entlangfahren. Achte stets darauf, nicht die Wirbelsäule zu massieren, sondern die Bereiche links und recht davon. Fährst du die Wirbelsäule von unten nach oben hoch, öffnest du die Hände dabei.

  6. Übe ein wenig Druck mit den glatten Handflächen aus und führe die Hände von der Wirbelsäule nach außen. Das lockert die seitlichen Muskeln. Bei der Rückwärtsbewegung nimmst du den Druck wieder raus.

  7. Nun ist der Nacken an der Reihe, hier ist allerdings besondere Vorsicht geboten. Übe also nur leichten Druck aus. Eventuelle Knubbel sollten vorsichtig behandelt werden. Du kannst versuchen, sie behutsam wegzumassieren.

  8. Zum Abschluss legst du beide Hände jeweils seitlich von der Wirbelsäule ab und fährst mit den Handflächen nach außen. So dehnst du den Rücken und die Muskulatur. 

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