Laut Neurochirurg: Mit diesen 3 Tricks kannst du neue Gehirnzellen aktivieren

Immer wieder bekommen wir zu hören, uns ja in Bewegung zu halten, damit unsere Körper fit und gesund bleiben. Das ist natürlich korrekt und wichtig. Doch wann hast du das letzte Mal deine grauen Zellen trainiert?

Neben körperlicher Aktivität für die Herz-Kreislauf-Gesundheit solltest du auch deine geistige Fitness keinesfalls vernachlässigen. 
 

Neue Fähigkeiten aneignen

Eine mentale Fitness und das gezielte Trainieren des Gehirns können nämlich helfen, dir neue Fähigkeiten anzueignen oder dich schneller von Krankheiten oder Verletzungen zu erholen. 

Der Neurochirurg und Autor des Buches ‘Neurofitness‘, Dr. Rahul Jandial, teilte deshalb auf dem Portal ‘mindbodygreen‘ drei simple Methoden, mit denen jeder sein Gehirn effektiv trainieren kann.  

Dadurch erlangt das Gehirn nicht nur die Fähigkeit, vorhandene Neuronen neu zu ordnen und zu reaktivieren, es kann sogar ganz neue neuronale Verknüpfungen herstellen. 
 

1. Benutze deine nicht dominante Hand

Sofern du nicht mit beiden Händen gleich geschickt bist, kann diese Aufgabe sehr fordernd sein: Wenn du Rechtshänder bist, versuche einfach, deine linke Hand mehr zu gebrauchen – sei es beim Schreiben, Essen, Zähneputzen oder Greifen.

Durch diese ungewohnten Bewegungen werden die dafür zuständigen Bereiche deiner Großhirnrinde gezwungen, inaktive Neuronen zu aktivieren.

Das Erlernen eines Musikinstrumentes ist beispielsweise eine hervorragende Möglichkeit, um beide Hände gleichzeitig zu beschäftigen.

Auch wenn es nicht leicht ist: Setze dir als Ziel, beide Hände mit der gleichen Beweglichkeit und Kontrolle benutzen zu können. 
 

2. Lerne eine neue Sprache

Selbst im hohen Alter ist das Erlernen einer neuen Sprache eine prima Möglichkeit, die Fähigkeit deiner Synapsen, sich zu verändern, zu trainieren. 

Besonders der Neuroplastizität deines linken Temporallappens komme der Lernprozess zugute – auch wenn du die Sprache am Ende nicht perfekt beherrschst.

Unsere Fähigkeit zur Kommunikation basiert nämlich auf der Benutzung einer kleinen, abgegrenzten Region des Hirns. Je mehr Gehirnfläche du dafür benötigst, desto mehr Verbindungen im Gehirn werden aktiviert.
 

3. Schalte das Navi aus

Der Hauptgedächtnisbereich des Gehirns, der Hippocampus, kann auch als das GPS des Hirns bezeichnet werden. Tatsächlich helfen dir diese Neuronen – Gitterzellen genannt –, dich zu orientieren.

Diese Gitterzellen sind Teil des neuronalen Gewebes. Bei Alzheimer kann dies verloren gehen und in schweren Fällen zu Orientierungslosigkeit führen. 

Wenn du dich also auf deinen inneren Kompass verlässt, anstatt dir sofort überall die Route vorgeben zu lassen, trainierst du effektiv deine räumliche Orientierung und hältst dein Gehirn fit. 

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