Dr. Theiss testet: Was kann das Plankpad?

Da liegt das Plankpad vor mir und erinnert mich ein wenig an Spielzeug für Kleinkinder oder Trainingsgeräte in einer Physiotherapiepraxis: ein Holz­ brett mit einer angenehmen Gummioberfläche und einer halbrunden Unterseite sowie einer Unterlage, um empfindli­che Böden zu schonen und ein Wegrutschen zu verhindern.

Auf jeden Fall ahne ich, dass man hierfür ein gutes Balancegefühl braucht.
 

Was kann das?

Planking ist eine sehr effektive Art des Ganzkörpertrainings, das auch die Tiefenmuskulatur beansprucht.

Das Plankpad hebt diese Trainingsform in eine neue Dimension: Man platziert sich entweder im Unterarm- oder Liegestütz auf dem Wackelbrett und muss permanent mit dem ganzen Körper das Ungleichgewicht ausbalancieren.

Plankpad Produktbild

Plankpad

Dadurch wird das Planking deutlich schwieri­ger – an sich ist das nichts Neu­es.

Das wirklich Fantasti­sche am Plankpad ist aber die intuitive App, die dazugehört: Das Smartphone oder Tab­let wird aufs Brett gelegt, sodass man die App immer im Blick hat.

Sie beinhaltet eine sehr gute Einleitung, worauf beim Planking zu achten ist, und eine über 30 Tage verlau­fende Challenge, bei der die Schwierigkeit jeden Tag gestei­gert wird.

Sehr amüsant sind die diversen Spiele, z.B. “Duck Shoot” oder “Wave Rider”, mit denen man spielerisch seine Rumpfstabilität steigern kann.
 

Brauche ich das Plankpad?

Das Herzstück der App sind acht Workouts, das kürzeste beträgt 30 Sekunden, das längste vier Minuten. Alle 30 Sekunden ist eine neue Übung an der Reihe, die einem in Echtzeit vorgeführt wird.

Eine Art Wasserwaage zeigt an, wie kippelig man unterwegs ist. Wenn die Toleranzgrenze überschritten wird, leuchtet die App rot auf.

Bei mir liegt das Plankpad im Wohnzimmer (man kann die App auch mit dem Fernseher koppeln und die Games im Stehen absol­ vieren).

Ich nutze es immer mal wieder für kurze, aber an­spruchsvolle Sessions. Denn die tägliche Challenge lasse ich mir nicht entgehen: Es ist psychologisch geschickt gemacht, dass jede absolvierte Einheit in der App durchgestrichen wird.

Mein klares Ziel: Irgendwann die vier Minuten schaffen, ohne dass die App rot aufleuchtet.

Meine Diagnose

Dr. Christine Theiss mit Stethoskop

Fit for Fun

Das Plankpad bietet alles, was für ein Training mit dem eigenen Körpergewicht zu Hause benötigt wird.

Ein stabiles und gut verarbeitetes Fitnessgerät, dazu eine hervorragende App. Nutzer werden digital gut motiviert und angeleitet, von einfachen Planks zu Beginn bis hin zu Übungen für Fortgeschrittene, die die ganze Körpermuskula­tur beanspruchen.

Ich hoffe, dass in Zukunft noch weitere Workouts nach Updates der App hinzukommen, um auch langjährige User immer wieder neu zu fordern.

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